Imagebroschüre für Handwerksbetriebe – Aufbau, Beispiele und Vorlage
Kunden vergleichen nicht nur Preise. Sie wollen wissen, wer da kommt, wie gearbeitet wird und ob der Betrieb in ihrer Nähe ist. Eine Imagebroschüre – auch Firmenmappe oder Firmenpräsentation genannt – beantwortet genau das: auf wenigen Seiten, als PDF zum Angebot oder ausgedruckt beim Termin.
Wofür Handwerker eine Imagebroschüre nutzen
- als Beilage zum Angebot, damit nicht nur die Zahl am Ende zählt
- beim Ortstermin, um Ablauf und Referenzen zu zeigen
- für Hausverwaltungen, Bauträger und Architekten, die Unterlagen über den Betrieb brauchen
- auf der Website als Download
Der Aufbau: 6 Bausteine
- Titel – Betriebsname, Gewerk, ein klarer Satz, was ihr macht.
- Über uns – Team, Erfahrung, was euch unterscheidet. Kurz und konkret.
- Leistungen – drei bis sechs Punkte, keine endlosen Listen.
- Ablauf – in vier Schritten vom ersten Kontakt bis zur Übergabe. Das nimmt Kunden die Unsicherheit.
- Referenzen – ein Projekt von der Ausgangslage bis zum Ergebnis, mit Fotos. Zitate nur, wenn der Kunde zugestimmt hat.
- Kontakt und Einsatzgebiet – Ansprechpartner, Telefon und eine Karte, die zeigt, wo ihr arbeitet. Ein QR-Code führt zur Website.
Beispiel: kompakte Mappe mit 4 Seiten




Abgebildet sind echte Seiten der Vorlagen. Die Fotos darin sind KI-Bildbeispiele und werden durch eigene Bilder ersetzt.
Häufige Fehler
- zu viel Text – Kunden blättern, sie lesen nicht
- fremde Fotos oder Fotos ohne Erlaubnis – lieber eigene Baustellenbilder
- kein Einsatzgebiet – Kunden wissen nicht, ob ihr zu ihnen kommt
- veraltete Kontaktdaten im Druck
Selbst erstellen statt Agentur
Mit einer Canva-Vorlage tauscht ihr Texte, Fotos und Karte aus und speichert die Mappe als PDF. Ein kostenloses Canva-Konto reicht.
Werkatlas-Vorlagen gibt es für: Tischlerei · Malerbetrieb · Dachdeckerei · Garten- und Landschaftsbau · Sanitär & Heizung · Handwerk (alle Gewerke) – jeweils als kompakte Mappe (4 Seiten) oder Projektmappe (21 Seiten).